Willkommen auf meiner Homepage zur Lese-Rechtschreibtherapie!

Wenn Sie bis hierhin zu mir gefunden haben, hat Ihr Kind wahrscheinlich Schwierigkeiten beim Lesen lernen oder bei der Recht- schreibung.

Vielleicht kann ich Ihrem Kind und Ihnen helfen!
       
 

 

Ich bin von der Ausbildung her Grund- und Hauptschullehrerin, habe mich dann aber, angestoßen durch die intensive Arbeit mit einem Jungen, der trotz normaler Begabung nur aufgrund seiner Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie) eine Förderschule besuchte, auf die Behandlung von Lese-Rechtschreibschwächen spezialisiert. Seit mehr als 15 Jahren arbeite ich nun überwiegend auf diesem Feld, weil ich mich ganz auf die Intensivförderung einzelner Kinder konzentrieren wollte (unter „Zur Person“ können Sie mehr über meinen Berufsweg lesen). Ich weiß, wie schwer es diese Kinder oft haben. Außerdem bin ich selbst Mutter einer lernbehinderten Tochter und kenne daher auch die Lage der Eltern von Kindern mit tief liegenden Schulproblemen.

Bei einer Lese-Rechtschreibschwäche handelt es sich häufig um eine  komplizierte Beeinträchtigung der Sprachverarbeitung. Wundermittel gibt es hier keine – aber es gibt Hilfen, die wirken!

Darüber, welche Hilfen ich Ihrem Kind und Ihnen vielleicht anbieten kann, möchte ich Sie auf diesen Seiten informieren: Über Lese-Rechtschreibtherapie, über meine Angebote, und wie Sie mich erreichen können.

Ich würde mich über Ihre E-Mail oder Ihren Anruf freuen,

 

Ute Wagner

 

 

Wie zeigen sich Probleme beim Lesen und Rechtschreiben?

Meistens zeigen sich die Probleme schon ab der ersten Klasse: Vertauschen von Wörtern und Buchstaben, Auslassen von Buchstaben in Wörtern, Wörter werden lange Zeit Buchstabe für Buchstabe erlesen, mühsames und langsames Lesen noch in der zweiten Klasse, beeinträchtigtes Leseverständnis, keine Lust zum Lesen und Schreiben, ...

Bei manchen Kindern werden die Probleme erst ab der dritten Klasse deutlich, wenn die ersten benoteten Diktate geschrieben werden und das Kind trotz Übens viele Fehler macht.

In einigen Fällen zeigen  sich die Schwierigkeiten beim  Lesen und Rechtschreiben auch erst ab der 5. oder 7. Klasse.

Etwa 4 bis 5% aller Kinder haben stark ausgeprägte Probleme beim Lesen und  Schreiben. Hier spricht man dann von einer  Lese- Rechtschreibstörung, Legasthenie oder Dyslexie. Etwa weitere 10% haben deutliche Probleme beim Erlernen des Lesens und/oder Schreibens. Hier spricht man von einer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS). Auf meiner Homepage verwende ich den Begriff Lese- Rechtschreibschwäche (LRS) für beide Erscheinungsbilder, da die Grenzen zwischen beiden nicht immer eindeutig sind.

 

Was sind die Ursachen einer Lese- und Rechtschreibschwäche?

Die Ursachen können verschieden sein. Betroffene Kinder kann man in vier Gruppen einteilen:

1. Gruppe: Ursache: Die Verarbeitung sprachlicher Reize verläuft anders.

  • Stark ausgeprägte Lese- Rechtschreibproblematik
  • Hier handelt es sich um eine Legasthenie
2. Gruppe: Ursache : Vermutlich ebenfalls andere Verarbeitung sprachlicher Reize
  • Leichtere Ausprägung der Lese- Rechtschreibproblematik
  • Hier spricht man von einer Lese-Rechtschreibschwäche.

3. Gruppe: Ursache: häufige Lehrerwechsel, langer Unterrichtsausfall, familiäre Probleme, ...

  • Problematik kann stärker oder leichter ausgeprägt sein
  • In diesen Fällen handelt es sich um eine vorübergehende Lese-Rechtschreibschwäche

4. Gruppe: Ursache: Schwerhörigkeit, schlechte Sehkraft, Bewegungsstörungen der Hand oder des Arms, Aufmerksamkeitsstörung, Angststörungen, neurologische Erkrankungen, ...

  • Problematik kann stärker oder leichter ausgeprägt sein
  • In diesen Fällen spricht man von einer Lese-Rechtschreibschwäche als Folge einer anderen Beeinträchtigung.

Die Zuordnung zu einer bestimmten Gruppe ist bei manchen Kindern nicht immer eindeutig. Besonders die Unterscheidung der Gruppe 1 von der Gruppe 2 ist schwierig. In vielen Fällen sind mehrere Ursachen beteiligt.

Ergänzend ist zu sagen, dass die  Ursachen für eine Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie) noch nicht sicher geklärt sind. Wir wissen, dass sie in engem Zusammenhang mit der Reifung des zentralen Nervensystems, also mit der Gehirnentwicklung stehen. Betroffene Kinder verarbeiten oft sprachliche Informationen anders. Fest steht, dass Legasthenie vererbbar ist und in Familien häufig vermehrt auftritt. Das Kind bringt die Bereitschaft, eine Legasthenie zu bekommen,  in der Regel von Geburt an mit. Wie stark sich diese Störung dann entwickelt, hängt von den Hilfen (Unterricht in der Schule, Unterstützung der Eltern) ab, die das Kind erhält. Je früher die Hilfen angeboten werden, umso besser kann man helfen.